Unsere Schule
Neue Wege in der Hauptschule

Eine besondere Herausforderung der letzten Jahre ist die sich immer schwieriger gestaltende Erziehungssituation vor allem in den Hauptschulklassen. Mit den heutigen Belastungen und Anforderungen werden nicht alle Schüler gleich schnell und gleich gut fertig. So führen wir nun bereits schon im 4. Jahr ein Kooperationsprojekt von Schule und Jugendhilfe für Schüler der 6. und 7. Klassen durch. In sozialpädagogisch betreuten Lerngruppen außerhalb der Regelklasse versuchen diese im Laufe eines Jahres ihre Schwierigkeiten und Defizite aufzuarbeiten.

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Die Grundschule zieht ein

Eine letzte einschneidende Veränderung ergab sich mit der Eingliederung der acht Klassen der ehemaligen Grundschule Frauentorstasse in unser Haus. Seit 1994 sind wir also eine Vollschule. Erstmals nach dem 2. Weltkrieg sind wir alleiniger Besitzer unseres Schulhauses. Schon bald entstehen bei Lehrern und Eltern Ideen zur Umgestaltung unseres Schulhofes, damit sich auch hier die kleineren Schüler hier zu Hause fühlen können. Hüpfspiele, Sportgeräte und Ruheplätze werden fleißig genützt. Zwei Verkaufsbuden und der Maibaum sowie manche bunte Dekoration geben nun dem Schulhof ein schmuckes Aussehen.

 
Neue Unterrichtsangebote

Rechtzeitig zur 90-Jahr-Feier kann dann zur großen Freude aller auf diesem Gelände ein Allwetterplatz errichtet werden. Dicht daneben ist noch Platz für die Anlage eines Schulgartens, der in viel Eigenleistung von Schülern, Eltern und Lehrern zu einer Oase aus dem Schulgrund wird.

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Funde aus der Römerzeit

Nachdem die Blindenschule hinter dem Schulhof abgerissen worden ist, ziehen ab 1987 für einige Jahre die Stadtarchäologen ein und untersuchen das Gelände sehr gründlich nach mittelalterlichen und vor allem römischen Spuren. Aus der sehr großen Zahl der Tonwaren- und Glasfunde ragt eine fein geschnittene kleine achteckige Gemme heraus, die zu den kostbaren Schmuckfunden des römischen Augsburg zählt.

 
Entwicklung ab 1950

Die Kath. Knabenschule St. Georg- Dom und die Mädchenschule St. Georg sowie Klassen der kaufm. Berufsschule teilen sich für zwanzig Jahre das Schulhaus bis 1969 die Neugliederung der bayrischen Volksschule große Veränderung schafft: Fortan ist die Georgschule die Hauptschule (5.-9. Jahrgangsstufe) für die nördliche Innenstadt. Ihr Sprengel reicht von der Lechhauser Lechbrücke bis zur Heinrich - von - Butz -Strasse. Drei Grundschulen in den anderen Häusern bilden dafür den Unterbau.

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Zeit des Nationalsozialismus und 2. Weltkrieg

Ab 1933, dem "Jahr der nationalen Wiedergeburt" (Zitat aus der Schulchronik), verschieben sich manche Unterrichtsinhalte. Der Aufwertung des Schulsports wird in Sonderheit Rechnung getragen: Die beiden Turnhallen werden erweitert, eine zusätzliche wird im 2. Stockwerk errichtet.

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Der 1. Weltkrieg

Die wechselvolle Geschichte der "Jubilarin" geht sehr konform mit den geschichtlichen Ereignisse des letzten Jahrhunderts. Bereits nach zwei Schülergenerationen ist sie nicht mehr Schulhaus, sondern Lazarett. Die inzwischen nahezu 1100 Schüler sind nun in neun verschiedenen Häusern untergebracht. Zwei Jahre nach Ende des Krieges zieht der Schulbetrieb wieder in das notdürftige ausgebesserte Schulhaus ein.

 
Der Schulhausneubau

Die wachsenden Schülerzahlen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts führten in Augsburg zu einer regen Schulbautätigkeit. Statt der kleinen Winkelschulen in der Innenstadt wurden große "Schulpaläste" errichtet. Auf dem Exerzierplatz der ehemaligen Jesuitenkaserne am Mittleren Kreuz löste ein stattlicher Neubau die alte St. Georg - Schule von 1840 ab.

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